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Mops Info

                                                                                              

Ursprung und Rassestandard


Der Mops ist ein kleiner kompakter, kurzhaariger Kobold. Über die Herkunft wird bis heute noch gestritten. Die einen sehen seinen Ursprung im fernen Osten, die anderen in Europa. Doch heute geht man davon aus, dass die Heimat des charmanten Vierbeiners in China liegt. Er ist ein geselliger und im Wesen sehr freundlicher Hund. Er ist kompatibel mit jeder anderen Rasse.

Der Mops wurde als Gesellschaftshund gezüchtet. Klassifikation im FCI: Gruppe 9 Gesellschaft- und Begleithund. Sektion 11 Kleine doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.
(Allerdings lernt der Mops sehr schnell, arbeitet auch gerne. Wie jede andere Rasse sollte auch ein Mops seine Aufgaben bekommen. Gerne gebe ich Ihnen hierzu Tipps, wie Sie Ihrem Mops einen glücklichen Alltag bescheren können. Denn auf das Sofa sollte er nicht nur reduziert werden.)

Sein allgemeines Erscheinungsbild ist ausgesprochen quadratisch und gedrungen. Man spricht hier von "Multum in Pravo" = viel Masse in kleinem Raum, was sich durch eine kompakte, straff-gedrungene Proportion und Festigkeit der Muskulatur ausdrückt.

Er hat viel Charme, Würde und Intelligenz. Er ist ein sehr ausgeglichener, fröhlicher und lebhafter Hund. Durch seinen großen runden Kopf mit seinen klar abgezeichneten Falten wird die Kompaktheit dieser Rasse sehr deutlich. Die Augen sind dunkel, sehr groß und kugelförmig. Er hat dadurch einen sanften und bekümmerten Ausdrück, sehr glänzend und bei Erregung voller Feuer.

Die Ohren können 2 verschiedene Haltungen aufweisen: einmal das Rosenohr und zum anderen das Knopfohr.

Der Körper ist kurz und gedrungen mit starker Muskulatur. Der Rücken ist gerade. Die Rute hoch angesetzt und so eng wie möglich über der Hüfte aufgerollt. Die doppelt aufgerollte Rute (Posthorn) ist sehr erwünscht.

Das Gewicht liegt bei einem ausgewachsenen Mops zwischen 6 bis 12 kg.


Erziehung

Ein Mops kann sich bisweilen etwas stur und eigensinnig im Rahmen seiner Erziehung zeigen. Mit seiner enormen Intelligenz, seinem Charme und Raffinesse kann er seine Leute blitzschnell um den kleinen Finger wickeln. Daher ist bei der Erziehung auf Konsequenz, Geduld und Einfühlungsvermögen seitens Frauchens und Herrchens zu achten. Schwächen erkennt der kleine Racker sofort und nutzt diese für seinen Vorteil schamlos aus. Ein Mops folgt einem Befehl meist nicht sofort, sondern überlegt erst, ob es sich lohnt dem Kommando folge zu leisten. Dies soll aber nicht heißen, dass sich ein Mops nicht erziehen lässt. Mit viel Lob, Streicheleinheiten und Motivation erreicht man auch bei einem Mops sehr viel. Die Zusammenarbeit und das Vertrauen zwischen Herr und Hund sind hier eine wichtige Basis.

Ein Mops ist eben eine echte Persönlichkeit, die ihren ganz eigenen Kopf hat. Zudem wird dem Gute-Laune-Hund ein ausgeprägter Sinn für Humor nachgesagt, der sich auch in einer entsprechenden sehr vielschichtigen Mimik äußert.
Bekannt ist der drollige Vierbeiner für sein komödiantisches Talent, das er gerne gekonnt zu seinen Gunsten einsetzt. Im Umgang mit einem Mops darf also selbst dem Zweibeiner nie ein Augenzwinkern fehlen.
Der Mops ist für Spaßbremsen daher nicht wirklich der richtige Wegbegleiter!

Mopszitat:
"Möpse sind mit Hunden nicht zu vergleichen. Sie vereinigen die Vorzüge von Kindern, Katzen, Fröschen und Mäusen."
Loriot


Ein Mops ist extrem kontaktfreudig und ein Kampfschmuser. Sie lassen keine Gelegenheit aus, um mit uns zu schmusen. Sie lieben den Körperkontakt auch zu seinen Artgenossen. Eng aneinander gekuschelt schlafen sie zusammen in einem Körbchen.


Eingewöhnung

Der kleine Vierbeiner, wird bei uns mit 10 Wochen abgegeben. Er wurde sorgsam aufgezogen und medizinisch versorgt. Die Prägungsphase endet erst mit der 16. Woche. Hier sind die neuen Besitzer gefordert, die Voraussetzungen, welche der Züchter geschaffen hat, weiter zu festigen und auszubauen.
Ein Welpe wird bei uns 4-fach entwurmt. Er erhält eine Grundimmunisierung (Pavovirose, Hepatitis, Staupe, Leptospirose) und bekommt einen EU-Impfpass. Ferner wird er gechipt. Es erfolgt durch einen Zuchtwart des VDH eine Wurfabnahme. Dabei wird nicht nur die Haltung und Pflege der Welpen begutachtet, sondern auch die Aufzucht der Welpen wird beurteilt. Ferner die Haltung der Zuchttiere. Sollte es hier zu Beanstandungen seitens des Zuchtwartens kommen, müssen diese unverzüglich abgeschafft werden oder es droht der Ausschluss aus dem Verband des VDH.

Unsere Welpen durchlaufen viele Entwicklungsphasen. Sie bekommen alle Geräusche des täglichen Lebens mit. Sie fahren schon frühzeitig mit der Mutter in der Box im Auto mit. So stellt die Abholung der Kleinen kein Problem dar, da sie dieses schon gewöhnt sind. In der Ballkiste gibt es viel zu entdecken. Unter anderem füttere ich meine Welpen auch in diesem Bereich. So lernen sie schnell, damit es nicht bedrohlich ist, wenn sich etwas neben ihnen befindet und bewegt. Der Tunnel gibt meinen Welpen nicht nur eine Art von Schutz und Sicherheit, nein es macht auch sehr viel Spaß dort durchzuwetzen. Im Röhren-Tunnelsystem kann man sich prima verstecken und austoben. Das schärft die Sinne.

Käufer haben bei uns die Möglichkeit die Aufzucht der Kleinen ab der 5. Woche mitzuerleben. Vorhandene Tiere müssen allerdings aus hygienetechnischen Gründen daheim bleiben. Auch muss sich jeder die Schuhe ausziehen und sich mit Sakrotan desinfizieren. Dann steht aber dem bespaßen der Welpen nichts mehr im Wege. Sie dürfen uns sooft es Ihre Zeit erlaubt besuchen. Somit ist es für die Welpen nicht mehr so schwierig ins neue Zuhause zu kommen.

Der Abschied ist immer ein bißchen wie sterben für mich. Die intensive 10-wöchtige Betreuung der Kleinen Möpschens schafft eine tiefe Beziehung zueinander. Aber unsere Hundekinder besuchen uns oft und somit bleiben sie auch über den Verkauf ein Teil von uns.



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