Zwinger vom Siegtal
 
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                                                             Unsere Geschichte



Oben rechts ist unser erster Hund Bobby. Daneben seine Hundefrau Babett
mit dem ersten Nachwuchs.

Wir, das sind Harald und Gabriele Krüger. Unser gemeinsames Hochzeitsgeschenk war unser erster Yorkshire-Terrier namens Bobby. Es war Liebe auf den ersten Blick.  Da wir damals jung und verrückt waren, musste unser Bobby überall mithin. Seinerzeit waren wir noch mit Band viel auf Tour und so kam Bobby natürlich überall mithin und war der Liebling aller. Die Gastronomen stellten erst unserem Bobby den Futternapf hin, bevor sie sich um unser leibliches Wohl kümmerten. Er war total problemlos und so stand nach seinem Tod fest, es muss ein neuer Yorki her.

Seither ist der Yorki nicht mehr von unserer Seite wegzudenken. Zwischendurch hatten wir noch einen Rottweilerrüden dabei. Unser Bärchen ging absolut liebevoll mit unserer damaligen Yorkihündin Susi um. Nach ihrem Tod bewachte unser Bronco-Bärchen tagelang ihr Grab. Er saß stundenlang im Dauerregen und weinte still vor sich hin. Irgendwann, nach Tagen, begriff er wohl, dass seine kleine Freundin nicht mehr wiederkehren würde.

Zwei Jahre später verlohren wir auch unseren Rottweilerrüden. Es war für uns ein schmerzvoller Verlust. Ich brauchte lange, um überhaupt an einen neuen Hund zu denken. Mein Mann hatte ja mit unserem Rottweiler nicht viel zu tun. Wie jeder weiß, akzeptiert der Rottweiler nur einen Herrn und das war ich. Stundenlang trainierten wir im Wald, wenn andere noch im Tiefschlaf lagen. Ich fiel in ein bodenlosen Loch. Ich ging nicht mehr nach draußen. Hundefreunde wimmelte ich ab. Eines Tages meinte mein Mann, dass es so nicht weitergehen könnte und so fuhr ich erst einmal zum Tierheim. Aber mehrere Besuche brachten mir keinen neuen Hund ein und so diskutierten wir  in der Familie über Rasse und Geschlecht. Für meinen Mann und auch unseren Sohn  Lars stand ohne Diskussion fest, dass es wieder ein Yorki sein sollte. Klein, handlich und immer bei bester Gesundheit.

Nun eine Woche vor Weihnachten kam unser Berry in unsere Familie. Es war das Jahr des vielen Schnees und so mussten wir eine Ecke für sein Geschäftchen freischaufeln. Als dann endlich der Schnee schmolz, wunderte er sich sehr. Mit einem Mal gab es da einen Bürgersteig und eine Straße. Den Zaun übersah er völlig und so purzelte er des öfteren auf den Gehsteig. Gerade, wenn die Kinder aus der Schule kamen, vergaß er völlig, dass unser Eingang höher lag, als der Gehsteig. Er liebt bis heute die Kinder.

Zwei Jahre später kam unsere Jule zu uns. Sehr selbstbewußt ärgerte sie unseren Berry anfänglich sehr, auch heute wird er noch oft geduckt. Trotzdem führen sie beide eine sehr gute Ehe. Das Produkt dieser großen Hundeliebe sind unsere süßen Hundekinder.

Aus einem Notverkauf nahmen wir dann vor die kleine Cessy auf.  Gerade mal 7 Monate alt, 1000 Gramm schwer und schon durch 4 Hände gegangen.  Ein armseeliges Würmchen. Stinkend und von eigenen Fäkalien  verklebt, brachte ich das zitternde kleine Etwas zu uns nach Hause. Erst einmal gebadet, kümmerten sich Jule und Berry herzzerreißend um diesen kleinen Yorki. Futter wollte sie keines. Ich war Stammgast in meinem Hundeladen und endlich hatte ich ein Futter gefunden, was sie fressen wollte. 11 Zähne musste ich ihr ziehen lassen. Die Operation war wegen des geringen Gewichtes und der langen Narkose nicht unproblematisch und so durfte ich bei der Operation assistieren. Davon gut erholt, entwickelte sie sich hervorragend. Sie nahm an Gewicht zu und entwickelte sich zu einer kleinen frechen Maus. Bis zu dem Tage, an dem sie einfach umfiel und Tod war. Recherchen meinerseits hatten ergeben, dass dieser Hund mit Diätfutter großgezogen wurde. Entweder mutwillig, damit der Hund auch ja klein blieb oder aus Unwissenheit,  blieb mir verborgen.  In den 4 Monaten bei uns, hatte sie uns alle verzaubert. Mit ihrem Charme, ihrer Schlauheit schaffte sie es immer wieder uns zum lachen zu bringen. Wieder trauerten wir und unsere 2 Hunde. Trotzdem erinnern wir uns an klein Cessy oft, die hier auf unserem neuen Grundstück ihre Ruhestätte gefunden hat.

Unsere Hunde sind ein Teil unseres Leben, damals schon und heute noch mehr, da unser Sohn schon lange das Elternhaus verlassen hat. Wir haben viel Spaß mit ihnen und ein Leben ohne Hunde können wir uns nicht mehr vorstellen. Sicher ist es jedesmal schmerzlich, wenn man sich trennen muss, aber sie bleiben in unseren Herzen, solange diese schlagen.

Seit dem Sommer 2009 sind wir im totalen Mopsfieber. Am 15. Oktober 2009 zog der erste Mops namens Knuddel bei uns ein. Also Vorsicht hier gibt es ab sofort die absoluten Kampfschmuser.


Ich denke es wird in Zukunft viele tolle Geschichten geben, die ich Euch allen da draußen erzählen kann.

Wenn Ihr nun neugierig auf uns und unsere Hunde beworden seid, dann besucht uns doch einfach mal.

 
   
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