Zwinger vom Siegtal
 
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Subakute nekrotisierende Enzephalopathie

Hier möchte ich auf eine Erkrankung hinweisen, die immer zum Tode führt! Unsere Mopsdame Knuddel verstarb an dieser genetischen Krankheit innerhalb von wenigen Tagen.



Auszug: Universität Bern - Institut für Genetik

Die SNE wird in der Regel im ersten Lebensjahr sowohl bei Rüden als auch bei Hündinnen klinisch sichtbar und führt zum Tod. Die ersten Anzeichen bei betroffenen Hunden sind ein abnormaler Gang (Ataxie, später Tetraplegie, Spastizität) sowie zentralnervöse Seh- und Wahrnehmungsstörungen.

Wir möchten die genetische Ursache der SNE erforschen und einen Gentest entwickeln, mit dem Anlageträger sicher erkannt werden können. Dafür bitten wir die Züchter und Besitzer von betroffenen Hunden um Proben der betroffenen Individuen und ihrer Verwandten.

Kontakt: Cord Drögemüller

Falls Sie erste Anzeigen von Steifigkeit oder Veränderungen in der Gangart feststellen sollten, suchen Sie einen Tierarzt auf. Die Diagnose, die nie anders lautet, als das man sich von seinen Tier trennen muss, ist nicht schön. Wenn diese genetische Erkrankung  erst einmal ausgebrochen ist, zerfällt das Gehirn in wenigen Stunden. Selbst mich, als langjähriger Züchter von Yorkshire-Terriern, hat es entsetzt. Erste Mattigkeit meiner Mopshündin Knuddel am Mittwoch den 21.04.2011, am Donnerstag morgen kam sie nicht zum Gassi gehen. Ich holte sie und sie fiel mir vor der Terrassentür um. Ich dachte sie hatte schief gelegen und ein Beinchen wäre ihr eingeschlafen. Sie verkroch sich und nahm am alltäglichen Geschehen nicht wirklich teil. Am Samstag Besuch beim Tierarzt. Der meinte sie hätte sich sicherlich versprungen. Knuddelchen bekam eine Spritze und Medikamente für den nächsten Tag. Am Samstag eskalierte alles gegen Abend. Völliger Ausfall! Sie lief überall gegen, viel um und kam alleine gar nicht mehr auf die Füße. Sie wurde stationär in der Tierklinik aufgenommen. Der Tierarzt sagte mir gleich, dass nur 2 Erkrankkungen bei dieser Symtomatik in Frage kämen: eine Enzephalitis oder diese genetische Erkrankung. Das diese immer zum Tode führt hatte der Tierarzt mir natürlich verschwiegen. Am Mittwoch den 27.04.2011 mussten wir unsere Knuddel beerdigen. Erst nach ihrem Tode las ich im Internet diesen Bericht.

Also liebe Hundebesitzer, falls Sie von dem gleichen Schicksal betroffen sind, wie wir, dann helfen sie anderen Tieren, indem Sie der Universität Proben zur Verfügung stellen. Fragen Sie Ihren behandelnden Tierarzt, er wird Ihnen Auskunft geben können. Ich hätte es getan, wenn ich selbst davon Kenntnis gehabt hätte. Es ist in unserer Pflicht, anderen Tieren diesen grausamen Tod zu ersparen. Unsere Knuddel wurde noch nicht einmal 21 Monate alt. Wir als Züchter tragen eine große Verantwortung. Durch Selektion solcher Tiere sollte es in Zukunft möglich sein, dass kein Hund diesen grausamen Tod erleiden muss.
 
   
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